Patientenverfügung

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Was ist eine Patientenverfügung?

Die Patientenverfügung sichert Sie als Patient/-in in erster Linie ab: Sie können noch selbst entscheiden, was mit Ihnen geschehen soll, wenn Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage ist. Wichtig ist deshalb, das Dokument früh genug zu verfassen und seine Familie in das Thema einzuweihen. Zwar handelt es sich dabei nicht um ein erfreuliches Thema, allerdings sollten Sie aus eigenem Interesse bedenken, dass durch eine Patientenverfügung später vieles für die Angehörigen leichter gemacht wird. Diese dürfen keinesfalls immer entscheiden, wie es mit Ihnen als Patient/-in weitergeht.

 

Es ist in jedem Fall zu empfehlen, die Patientenverfügung selbst zu verfassen – auch wenn man dafür im Internet inzwischen zahlreiche Mustertexte gibt. Ein solches Dokument muss nämlich immer auf einen selbst zugeschnitten sein. Schreiben Sie hinein, welche Maßnahmen Sie wünschen und welche Sie ablehnen. Klären Sie, ob Lebenserhalt wichtiger ist als Schmerzen oder ob man einer Organspende nach dem Tod zustimmt. Es ist zu empfehlen, das Dokument möglichst detailliert zu verfassen, so dass im Falle eines Falles auch Ärzte bzw. Angehörige genau wissen, was zu tun ist. Gesunde Menschen sollten deshalb in ihrer Patientenverfügung sämtliche Fälle, die eintreten könnten, bedenken.

Das Thema Patienverfügung ist ungemein komplex. Deshalb sollten Sie Ihren Entwurf z. B. mit Ihrem Arzt besprechen und ihn in der Verfügung auch benennen. Weitere Hinweise können Sie in der Broschüre der Ärztekammer nachlesen.

Laden Sie hier die Patientenverfügung zum ausfüllen.

Infoblatt des Bundesjustizministeriums .